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Sterben die Rotmilben im Hühnerstall im Winter durch die Kälte?

Sterben die Rotmilben im Hühnerstall im Winter durch die Kälte?

Rote Vogelmilbe sind hartnäckige Parasiten und sorgen jeden Sommer wieder für große Irritation bei Hühnerhaltern. Glücklicherweise endet mit der Sommersaison auch die Milbenproblematik einigermaßen. Dadurch fragen sich viele Hühnerhalter, ob alle Rotmilben im Hühnerstall durch Frost absterben. Um die Antwort auf diese Frage gleich vorwegzunehmen, sie lautet: nein. Wie das kommt, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Warum Rote Vogelmilben nicht durch Kälte sterben

Wie bereits gesagt, sterben nicht alle Milben im Hühnerstall bei frostkaltem Wetter. Dies liegt daran, dass sich die Milbenpopulation in verschiedenen Entwicklungsstadien befindet: Eier, junge Milben und erwachsene Rote Vogelmilben. Erwachsene Rote Vogelmilben sterben tatsächlich bei eisigen Temperaturen. Allerdings bleiben dann noch die jungen Läuse und Eier im Hühnerstall am Leben. Eier können Frost vertragen und werden mit dem Schlupf warten, bis es wieder wärmer wird. Die jungen Läuse können neben den Eiern ebenfalls überwintern. Dafür fallen sie in eine Art Winterschlaf (eine Art latenter Status).

Bei welchen Temperaturen werden rote Vogelmilben wieder „wach“?

Eine rote Vogelmilbe wird bei Temperaturen über 5 °C wieder „wach“ und ist dann auch imstande, neue Eier zu legen. Im Gegensatz zu dem, was viele Hühnerhalter denken, beginnen die Probleme mit Milben also statt im Frühling schon im Winter. Der allergrößte Teil dieser gelegten Eier wartet mit dem Schlupf nämlich, bis die Temperaturen im Frühling steigen. Dies erklärt also, warum es bei einer Phase mit wärmerem Wetter auf einmal einen großen Milbenausbruch gibt. Ab 10°C beginnt die Entwicklung zur Larve und zur erwachsenen Laus. Bei Temperaturen über 20°C produzieren Milben acht Eier pro Tag.

Muss man im Winter gegen Rote vogelmilben behandeln?

Rote Vogelmilben sind im Winter für Bekämpfungsmittel praktisch unerreichbar, weil sie sich verstecken und ihr Nest nicht zum Blutsaugen verlassen. Trotzdem gibt es ein paar Maßnahmen, die Sie ergreifen können, damit die übrig gebliebenen Eier und Milben nicht für einen großen Ausbruch bei wärmerem Wetter sorgen.

1 – Hängen Sie ein Teströhrchen unter die Sitzstange

Häufig werden Rote Vogelmilben im Hühnerstall erst bemerkt, wenn sie schon zahlreich geworden sind. Um Milben früher zu erkennen, kann man ganz einfach ein Finecto-Teströhrchen unter die Sitzstange hängen. Milben suchen immer den nächstgelegenen Platz auf, wo die Hühner übernachten, um dort ihr Nest zu bauen. Sie wählen dabei immer einen Platz, an den die Hühner nicht herankommen, denn sonst werden sie von ihnen aufgefressen. Wenn Sie das Finecto-Teströhrchen unter die Sitzstange hängen, werden die Milben hier rein als Erstes ihr Nest bauen. Im Röhrchen befindet sich ein Holzstöckchen, das Sie einfach herausziehen können, um zu sehen, ob Milben darauf sitzen. So können Sie ein Milbenproblem schneller erkennen und einem großen Ausbruch zuvorkommen.

2 – Behandeln Sie präventiv, auch im Winter

Weil sich die Milben im Winter verstecken und ihre Verstecke praktisch nie verlassen, empfiehlt es sich, den Stall gegen Blutmilben zu schützen. Sobald die jungen Vogelmilben dann Richtung Huhn laufen, um zum ersten Mal Blut zu saugen, werden sie von einer Schicht Finecto+ Protect Spray im Hühnerstall aufgehalten. Diese Schicht hält ungefähr drei bis vier Wochen lang. Deshalb empfehlen wir auch, alle drei Wochen eine neue Schicht Finecto+ Protect auf den Weg zu sprühen, den die

Milbe von den Spalten und Nähten in Richtung Sitzstange zurücklegt. Fangen Sie deshalb nicht im Frühling mit Sprühen an, sondern machen Sie dies das ganze Jahr überalle drei bis vier Wochen.

Denn wenn Sie zu spät dran sind, kann die junge Laus beim Huhn Blut trinken. Mit diesem Blut kann sie neue Eier legen, und Sie haben noch mehr Milben. Es kommt darauf an, zu verhindern, dass neue Eier gelegt werden.

3 – Reinigen Sie den Hühnerstall im Frühjahr gründlich mit einem Hochdruckreiniger

Ein Hochdruckreiniger ist die einzige Methode, mit der viele versteckte Eier erreicht werden können. Im Winter ist es zu kalt für einen Hochdruckreiniger, weil der Hühnerstall anschließend nicht gut abtrocknet. Nutzen Sie deshalb die erstbeste Gelegenheit im Frühling, wenn es etwas wärmer ist, um den Hühnerstall einmal gründlich mit einem Hochdruckreiniger zu bearbeiten. Lassen Sie den Stall danach gut abtrocknen und sprühen Sie ihn danach mit einer Schicht Finecto+ Protect ein.

Fazit

Ein Teil der Milbenpopulation wird bei kalten Temperaturen also durchaus absterben. Allerdings können die Eier sowie junge Läuse überwintern. Dafür verstecken sie sich in Spalten und Nähten, sodass man sie nicht sieht oder mit Bekämpfungsmitteln erreichen kann. Wenn die Temperatur 5°C übersteigt, können die Läuse Eier legen. Diese Eier warten mit dem Schlupf, bis die Temperaturen auf 10° C bis 12° C angestiegen sind. Dies erklärt, warum es im Frühling bei einer Fase mit wärmerem Wetter auf einmal einen großen Milbenausbruch gibt. Die Rote vogelmilbe im Griff zu halten, ist eine ganzjährige Aufgabe. Hören Sie im Winter nicht damit auf.

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