Läuse und Milben bei Pferden

Welche Läusearten können bei Pferden auftreten?

Ein Lausbefall bei Pferden stellt ein irritierendes Problem für Pferd und Halter dar. Die Tiere empfinden den Juckreiz als unangenehm und scheuern sich auf verschiedenste Arten und Weisen. Leider werden die Läuse dadurch nicht beseitigt und bei den Tieren können oft schlimme Hautschäden auftreten. Oft leiden „Barockpferde“ unter einem Befall. Dies ist leicht dadurch zu erklären, dass diese ein längeres Fell haben, in dem sich die Läuse gut verstecken können.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Läusen bei Pferden:

die Pferdelaus “Haematopinus asini’ und die Beißlaus “Werneckiella equi”. Außerdem können Pferde auch von der Beinschorfmilbe befallen werden.

Die Pferdelaus (Haematopinus asini)

Die Pferdelaus ist daran zu erkennen, dass ihr Rumpf größer ist als ihr Kopf. Diese Art ernährt sich vom Blut des Pferdes und tritt vornehmlich an Mähne und Schweif auf.

Die Beißlaus (Werneckiella equi)

Die Beißlaus ist die aktivere Art. Sie ist wesentlich schneller und beweglicher und leicht daran erkennbar, dass ihr Kopf deutlich größer ist als der Rumpf. Sie findet sich vor allem auf Höhe der Rippen, an Hals, Widerrist und Brust. Die Beißlaus kann – wenn sie sich einmal am Pferdekörper befindet – vier bis fünf Wochen überleben. Befindet sie sich nur im Stall oder Paddock, verhungert sie innerhalb von ein paar Tagen.

Milben bei Pferden (Beinschorfmilbe)

Wenn ein Pferd unter einem Milbenbefall leidet, kann man beobachten, dass es oft stampft oder sich in den Fesselbehang beißt. Oft treten Milben im Fesselbehang bei Pferden mit langer Behaarung auf, zum Beispiel bei „Barockpferden“. Diese Milben werden auch Beinschorfmilben genannt.

Der Lebenszyklus der Milben

Der Lebenszyklus der Milben

Wie erkennt man Läuse und Milben bei Pferden?

Wenn Ihr Pferd unter einem Laus-/Milbenbefall leidet, erkennen Sie das am ständigen Juckreiz und der damit verbundenen Unruhe des Pferdes. Wenn es sich um die Pferdelaus handelt, wird sich Ihr Vierbeiner vorwiegend an Mähne und Schweif scheuern, bei Beißläusen eher an Rippen, Widerrist und Hals. Außerdem fallen weiße Pünktchen im Fell auf, hier handelt es sich um die Eier (Nissen). Bei einem Milbenbefall versucht das Pferd ständig, in seinen Fesselbehang zu beißen oder es stampft auf.

Ansteckungsgefahr

Ansteckungsgefahr

Leider sind Läuse und Milben bei Pferden ansteckend – also von Tier zu Tier übertragbar. Das geschieht vorwiegend im Winter.

Diagnose eines Lausbefalls

Diagnose eines Lausbefalls

Meistens können Sie selber beurteilen, ob Ihr Pferd von Läusen und/oder Milben befallen ist. Im Zweifelsfall sollten Sie zur Sicherheit einen Tierarzt hinzuziehen.

Läusesaison

Läusesaison

Läuse treten bei Pferden vorwiegend in den Wintermonaten auf. Die Tiere tragen dann ein dickes Winterfell, in dem es das Ungeziefer angenehm warm hat. Wenn Ihr Vierbeiner im Sommer unter Juckreiz leidet, kann das auf ein Sommerekzem hinweisen, das durch eine Fliegenallergie verursacht werden kann.

Warum gestaltet sich die Bekämpfung von Läusen bei Pferden so schwierig?

Weil sich Läuse und Milben im Fell der Tiere verstecken, sind sie schwer zu erkennen und auch mit Seife, Shampoo oder Sprays schwer zu erreichen. Außerdem helfen manche Bekämpfungsmittel zwar gegen die Läuse, entfernen aber nicht deren Eier. Es kann auch vorkommen, dass der Stall oder Unterstand des Pferdes befallen ist. Wenn diese nicht behandelt werden, ist ein Tierbefall vorprogrammiert.

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