Läuse und Milben bei Reptilien

Läuse und Milben bei Reptilien

Ebenso wie bei Vögeln und Säugetieren können auch Reptilien unter einem Laus-/Milbenbefall leiden. Bei Reptilien handelt es sich vorwiegend um die Rotmilbe, umgangssprachlich auch Blutlaus oder Reptilien-Rotmilbe genannt, der wissenschaftliche Name lautet “Ophionyssus natricis”. Dieser Schädling ähnelt sehr stark einer kleinen Spinne, die sich meist im Streu eines Terrariums versteckt. Diese kommt hauptsächlich bei folgenden Reptilien vor:

  • Schlangen
  • Bartagame
  • Varane
  • Eidechsen
  • Leguane

Die Rotmilbe bei Reptilien ist dunkelrot und etwa ein Millimeter lang. Da sie acht Beinchen hat, ähnelt sie einer kleinen Spinne. Meistens erkennt man die Rotmilbe dadurch, dass Ihre Tiere weniger aktiv sind. Manchmal kann man in der Wasserschale die kleinen Larven in Form schwarzer Kügelchen erkennen. Nehmen Sie Ihren Fotoapparat zur Hand und zoomen Sie diese heran. Sie werden sehen, dass die Kügelchen auf einem Mal Füße und einen Kopf haben. Auf den Tieren selbst kann man sie zuweilen zwischen den Schuppen kriechen sehen.

Lebenszyklus der Rotmilbe bei Reptilien

Die Rotmilbe bei Reptilien kann jedes Mal 15 bis 25 Eier legen. Deren Larven können nach Monaten schlüpfen, wenn im Terrarium das richtige Klima herrscht. Rotmilben bei Reptilien können ein halbes Jahr alt werden und im Gegensatz zu anderen Läusen sehr lange ohne Nahrung überleben.

Lebenszyklus der Rotmilbe bei Reptilien

Wie gelangt die Rotmilbe in das Terrarium?

Nachdem die Rotmilbe sich mit Blut vollgesaugt hat, macht sie sich auf die Suche nach einer Stelle zum Eierlegen. Da sie in diesem Stadium in der Lage ist, einige Meter zurückzulegen, kann sie auch zu einem anderen Terrarium krabbeln. Zudem bleiben Rotmilben einige Tage auf dem Reptil sitzen. Sollten Sie also gerade ein neues Tier erworben haben, ist es möglich, dass dieses das Ungeziefer eingeschleppt hat.

Exponentielle Ausbreitung

Exponentielle Ausbreitung

Eine Rotmilbe bei Reptilien kann jedes Mal 15 bis 25 Eier legen. Sie können sich bestimmt vorstellen, dass das eine exponentielle Ausbreitung zur Folge haben kann.

Die Larven schlüpfen schon nach einem Tag

Die Larven schlüpfen schon nach einem Tag

Bei optimalem Klima im Terrarium können die Larven schon innerhalb eines Tages schlüpfen.

Eggs can hibernate

Eggs can hibernate

The eggs of the reptile blood mite are so resilient that they can hatch months later.

Warum sind die Läuse von Reptilien so schwer zu behandeln?

Die Läuse von Reptilien sind gern spielen "Verstecken spielen". Sie verstecken sich auf die dunkleren Stellen im Terrarium. Dies sind vor allem Risse und Spalten, sondern auch in der Streu. Spots, die schwer zu erreichen sind. Zusätzlich können Eier Ruhezustand . Also, wenn Sie denken, dass Sie die Läuse Problem gelöst, könnte es noch Eier im Terrarium sein.

Die Läuse verstecken

Die Läuse verstecken

Ruheposition bei hohen Temperaturen

Ruheposition bei hohen Temperaturen

Transfer Krankheiten

Transfer Krankheiten

Finecto+, die Lösung gegen Rotmilben bei Reptilien

Weil Finecto+ das Terrarium für Läuse unattraktiv macht, ist Finecto+ Protect (Spray) ideal bei Problemen mit Rotmilben. Durch das Einsprühen der Fugen und Ritzen mit Finecto+ Protect machen Sie diese beherrschbar. Achten Sie aber darauf, dass die Temperatur unter 28° C liegt. Bei höheren Temperaturen wechselt die Rotmilbe nämlich in den Ruhezustand und bewegt sich folglich im Terrarium nicht über die mit Finecto+ Protect eingesprühten Stellen.

Der Finecto+ Protect-Spray wurde eigentlich für Vögel und Hühner entwickelt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dieser auch in durch Läuse befallenen Terrarien anwendbar ist. Der Finecto+ Protect-Spray hat keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Reptilien. Wir empfehlen bei Problemen mit Läusen die Ritzen und Fugen alle sechs bis acht Wochen mit Finecto+ Protect einzusprühen. Beachten Sie bitte, dass der Spray einen weißen Schleier hinterlässt.